WinPC-NC unterstützt eine Vielzahl von Eingangssignale mit unterschiedlichen Funktionen. Damit diese Eingänge und Funktion genutzt werden können, müssen diese einem Eingangspin zugewiesen werden.
In dieser Kurzanleitung wird erläutert wie der passende Eingangspin ermittelt werden kann und das Signal richtig zugewiesen wird. Das PDF Dokument finden Sie hier zum Download.
Sollten Sie dennoch Fragen zu diesem Thema haben, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen – entweder über unser Kontaktformular oder per E-Mail.
Zusätzlich haben wir diverse Anleitungen auf unserem YouTube-Kanal, in der Playlist „WinPC-NC – Wie geht das?“ und HowTo-Anleitungen.
Wie geht das mit WinPC‑NC?
Parametrierung eines Eingangs in WinPC‑NC
1. Anschließen an die Hardware
WinPC‑NC wird normalerweise mit einer Hardware wie dem ncUSB Modul, nc100 Adapter oder einem Achscontroller ausgeliefert. An jeder Hardware steht mindestens ein 25-poliger LPT-Anschluss für die Ein- und Ausgangssignale zur Verfügung. Ältere Varianten von WinPC‑NC nutzen hierfür direkt den LPT-Port des Computers.
Alle Varianten von WinPC‑NC (außer die optoentkoppelte Erweiterungskarte für den Achscontroller) besitzen an den Eingangspins sogenannte Pull-Up Widerstände. Dies bedeutet, dass der Eingangspin standardmäßig auf einem High-Pegel steht. Durch das Schalten eines GND-Signals an einen Eingangspin erkennt WinPC‑NC einen aktiven Eingang. Hierfür können sowohl Schließer oder Öffner Kontakte verwendet werden. Bei induktiven Schaltern können sogenannte NPN-Schalter genutzt werden.
Die genaue Pinzuordnung der 25-poligen Schnittstelle entnehmen Sie bitte dem Handbuch Ihrer Software.
2. Eingangssignal und Eingangspin
WinPC-NC bietet eine Vielzahl verschiedener Eingänge, die mit verschiedenen Funktionen hinterlegt sind. Beispiel: das Eingangssignal I235 Referenzschalter X oder I221 Taster. Die Eingangssignale können über die Funktion Signaltest angezeigt werden und signalisieren immer den aktuellen LOW- oder HIGH-Zustand in schwarz oder rot.
Standardmäßig stehen an einer 25-poligen Schnittstelle 5 Eingangspins zur Verfügung. Jeder Eingangspin kann in WinPC‑NC einem beliebigen Eingangssignal zugeordnet werden. Für die Festlegung der Eingangssignale ist es notwendig, zuerst herauszufinden, an welchem Eingangspin der jeweilige Schalter oder Taster angeschlossen ist. Hierfür bietet WinPC‑NC die Funktion Signalpins testen.
3. Eingangspin einem Signal zuweisen
Schritte zur Zuweisung eines Eingangssignals:
- Vergewissern Sie sich, dass die Referenzschalter nicht aktiviert sind.
- Öffnen Sie die Funktion Signalpins testen.
- Merken Sie sich den angezeigten Zustand aller Eingänge.
- Aktivieren Sie den Referenzschalter an der Maschine von Hand oder verfahren Sie die Maschine, bis der Schalter aktiviert ist.
- Vergleichen Sie den aktuellen Zustand der Eingangspins mit Schritt 3, um zu erkennen, an welchem Pin ein Pegelwechsel stattgefunden hat.
- Ermitteln Sie die Schaltlogik des Referenzschalters (Schließer oder Öffner).
- Weisen Sie dem Eingangssignal den Pin im Signal Assistenten zu und beachten Sie die Schaltlogik.
4. Überprüfen mit dem Signaltest
Die Zuweisungen der Eingänge zu den Pins können mit der Sonderfunktion Signaltest überprüft werden. Die LED-Anzeige zeigt schwarz für nicht aktiviert und rot für aktiviert. Eine rote Anzeige bedeutet, dass das Signal aktiv ist und WinPC‑NC reagieren muss.